Am Freitag gings direkt nach der Arbeit zu DH²C. Nach der Arbeit heißt...so gegen 18 Uhr. Krass...so ne Uhrzeit war ich schon lange nicht mehr gewohnt. Egal. Wir versammelten uns als kleine Gruppe und versuchten zu grillen. Grillen, bei dem Wetter?! Jap. Dave hatte eine Überdachung gezaubert, die es uns erlaubte, trocken zu bleiben. Obwohl es einige prüfende Blicke gab, blieb das Ding stehen. Klasse! In gemütlicher Runde aßen, tranken und quatschten wir, bis...ja bis auf einmal der Himmel uffriss. Chance wahrgenommen und doch noch zum Kranzplatzfest aufgebrochen. Mit unserem Proviant marschierten wir gen Ziel, immer den Himmel im Blick. Es regnete aber nicht mehr. Angekommen traute ich meinen Augen nicht. So leer hab ich’s da noch nie gesehen. Freie Platzauswahl, kein Gedränge. Prima. Nach einer kleinen Erkundungsrunde und der Feststellung, dass wirklich niemand da ist, den man kennt (noch nicht mal welche, die man vom Sehen her kennt, aber nicht mag), ließen wir uns auf einer der zahlreichen Bänke nieder. Langweilig wurde uns eh nicht, da wir schon wieder ein Hoch hatten :-) Aufheiterung verschaffte uns auch dieser kleine Freund. Er kam immer wieder zu uns, legte einen Kronkorken auf die Bank und wartete darauf, ihn wieder holen zu dürfen, nachdem wir ihn weggeschmissen hatten. Irgendwas machte ich allerdings falsch, da er nicht so gern zu mir zurückkam...hmmm. Der Proviant war bald aus und somit musste neuer Äppler her. Am Kiosk kam schnell eine Diskussion zwischen dem ägyptisch stämmigen Verkäufer und mir zum laufen. Grund: wo liegt das Rote Meer. Der Typ meinte doch glatt, es sei da unne bei Ägypten und so...ich allerdings hielt mit Russland dagegen. Naja, in meinem Zustand war ich echt der überzeugt von meiner Theorie. Der Kolesch lachte nur. Schließlich wollte er wetten (klar, hätt ich auch an seiner Stelle gemacht). Ich hatte aber keine Lust auf so eine Wette, also bot ich ihm einen Deal an. Ich sag ihm, wo das Rote Meer ist und er sagt mir, wo die Aarbach ist. Treffpunkt sollte am nächsten Tag sein. Wetteinsatz war glaub ich Äppler...weiß ich aber nicht mehr so genau. Nach dem kurzen Zwischenstopp liefen wir zum Spital, um dort doch noch bekannte Gesichter anzutreffen. Vorm Spital auf einer Bank machten wir es uns gemütlich und quatschen mit dem ein oder anderen, bevor es auf den Nachhauseweg ging. Aber nicht, ohne noch mal beim Arkadas vorbei zu dackeln. Naja, was nach dem Essen mit dem Z4 war, brauch ich ja jetzt nicht mehr zu erwähnen, weiß ja eh schon (fast) jeder :-D Da ich nicht gefahren wurde, lief ich also den langen, laaaaangen Weg zu mir. Leicht verschwitzt und ausser Puste kam ich auch zum Glück irgendwann an.